Honig Williams Schnaps

Schnaps-Klassiker

Neu

Hier treffen zwei Geschmackskomponenten aufeinander: Die fruchtige frische Williams-Christ Birne vereint sich mit einem zarten Hauch Honig, der unserem HonigWilliams Schnaps das gewisse Etwas verleiht.

Alkoholgehalt: 32%, mit echtem Bienenhonig destilliert, fein, fruchtig mit langem, zarten Abgang.

Mehr Infos

16,90 €

inkl. MwSt.

Gewicht700

Williams Christ – Königin der Birne

Wahrhaft königlichen Ursprungs blickt die Bon-Chrétien Williams auf eine lange Geschichte zurück. Die Williams Christ Birne soll laut Legende von ihrer Heimat Kalabrien ihren Siegeszug über Frankreich bis nach Großbritanien angetreten haben, wo sie ab 1770 professionell kultiviert wurde. Zunächst wurde sie als beliebtes Tafelobst gereicht. Es dauerte aber nicht lange, bis man die Vielseitigkeit der aromatischen Williams Christ Birne entdeckte. Ab den 1920er Jahren zählte die unverwechselbare Birnensorte zu den so genannten Reichsobstsorten, die bald in der Küche und beim Schnapsbrennen eingesetzt wurden. Konserviert als Kompott oder als süßes Dessert wie etwa der aus Frankreich stammenden Birne Helene – frische, in Zucker pochierte, geschälte Birne mit Vanilleeis und Schokoladesauce serviert – trug die Williams Christ Birne ihren Siegeszug in ganz Europa an. Natürlich wurde sie auch zur haltbaren Marmelade verarbeitet oder fand als Belag gemeinsam mit einem luftigen Baiser auf einer Torte Verwendung.

Die Einsatzgebiete der gelb-grün gefärbten bis leicht orangen Williams Christ Birne, die Ende August bis Anfang September geerntet werden kann, sind äußerst vielfältig. Geschätzt wird außerdem das gelb-weiße, schmelzend intensive Aroma, das auch nach der Ernte noch lange erhalten bleibt. Die Williams Christ Birne lässt sich etwa gut zwei Wochen, im Kühllager bis zu drei Monate ohne Qualitätsverlust lagern – das sind äußerst günstige Voraussetzungen für die Schnapsherstellung.

Die Birne in der Flasche

« Als besondere Rarität gelten in diesem Zusammenhang Spirituosen mit integrierter Birne. Wer sich also schon immer gefragt hat, wie die Birne in die Flasche kommt, für den lüften wir hier ein Geheimnis. Entweder ist die Birne direkt in der Flasche gewachsen oder sie wurde nachträglich über den aufgeschnittenen Boden in die Flasche gegeben. »

Facettenreicher Edelbrand

Beim Schnapsbrennen werden die vielschichtigen, intensiven Aromen des gelb-weiß schmelzenden Fruchtfleisches herausgearbeitet. Nach der Ernte des Rohstoffs werden die kostbaren Früchte gewaschen und aussortiert. Dabei legt Martin Geishauser von anno1940 besonderen Wert auf den Zustand des Fruchtfleisches. Dieses darf zart, von heller Farbe, aber noch nicht mehlig sein. Nachdem Stile und Kerngehäuse entfernt wurden, geht es für die Birnen ganz sprichwörtlich ans Eingemachte. Die Früchte werden passiert und das entstandene Fruchtmus in Behälter gepumpt und dort mit Hefe angesetzt. Nachdem die Maische optimal vergoren ist, macht sich Martin Geishauser ans Brennen. Dabei ist nicht nur Erfahrung sondern auch Können entscheidend, wenn es darum geht, die unterschiedlichsten Aromen der Früchte herauszuarbeiten.

Nach dem Rohbrand folgt der hoch sensible Feinbrand, nach dem normalerweise ein Destillat mit ca. 70 % vol. entsteht, das anschließend mit Quellwasser auf die endgültige Trinkstärke herabgesetzt wird. Was übrig bleibt, ist ein Obstschnaps mit weich, mildem Geschmack, lebendigem Duft und einer charakteristischen, leicht würzigen Fruchtnote, die sich nachhaltig im Abgang präsentiert.